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Hier entsteht für Euch ein Trennung ABC

Die Angst vor und während des Alleinseins ähnelt stark den Symptomen einer Depression:  

•  Eigenverantwortung fällt schwer
•  tiefsitzenden Aggressionen bzw. Traurigkeit
•  hervorgerufen durch vergangene Behandlungsweisen durch liebe Menschen,
    wie zum Beispiel die Eltern oder Partner.  

Bei Menschen, die durch Angst freiwillig eine Isolation eingehen, weil sie sich verraten oder verlassen, bedroht oder eingeschränkt fühlen, sieht man oft dass, sie sich nur noch in ihren vier Wänden gut aufgehoben fühlen, dort, wo die Illusion, drinnen sei man sicherer, aufrechterhalten werden kann. Diese Menschen haben in ihrer Kindheit vielleicht Verlustgefühle draußen erlebt (plötzlich war die Mama weg, nicht mehr zu sehen) oder aber sie waren allgemein oft allein und haben Zuhause gewartet, dass die Eltern von der Arbeit kamen. Sie suchen insgeheim wieder die heile Welt von damals. Da wir nun aber erwachsen sind und keinerlei Abhängigkeit mehr zu unseren Eltern besteht, wir nicht mehr mit unseren Eltern zusammenwohnen, brauchen viele Menschen einen Ersatz, um diesen Konflikt von damals zu lösen. Zum Beispiel Partner oder die Arbeit. Diese agieren dann lediglich ersatzweise anstelle der Bezugspersonen, von denen wir uns damals verlassen fühlten oder die uns verlassen haben.  

Statt sich mit Menschen zu umgeben und sich an ihrer Nähe und/oder Aufmerksamkeit zu nähren, kann man neu lernen, sich mit Aktivitäten, die einem Freude bereiten und in denen man sich verwirklichen kann, zu bereichern. 

Vielleicht hast du gesehen, wie dein Partner dich betrogen hat. Vielleicht hast du auch eindeutige Nachrichten oder Emails gelesen. Ganz egal, wie du es herausgefunden hast – dir geht es jetzt wahrscheinlich schlecht deswegen. Es gibt nichts, was einen so umhaut und schockiert, wie die Erkenntnis, dass man von einem geliebten Menschen betrogen wurde. Aber du wirst darüber hinwegkommen. Such dir Unterstützung bei Freunden, baue dein Selbstwertgefühl auf.
Kein anderer Mensch kann uns glücklicher machen als wir selbst. Im Umkehrschluss heißt das: Niemand kann uns unglücklicher machen als wir selbst. Uns kann nur verletzen, was der andere tut oder sagt, wenn wir es zulassen, wenn wir diesen Handlungen in Gedanken einen Wert beimessen.  

Zugegeben, es ist Einstellungssache und auch eine Wesensfrage, wie wir schwierigen Phasen in unserem Leben begegnen. Manch einer sieht Beziehungsprobleme als Aufgabe und weiß, dass er daran wachsen kann, wenn er die Herausforderung annimmt. Manch einer verzweifelt aber an dem bohrenden Liebesunglück und kann nicht die Chance erkennen, die manchmal dahinter steckt. Der eine ist Optimist, der andere neigt eher zum Pessimismus – auch in der Liebe. Dabei sollte sich jeder an Scheidepunkten des Lebens hinterfragen und den Mut haben, ehrlich Revue passieren zu lassen, was geschehen ist. Nur dass kann einen weiter bringen.    

Nach einer Trennung hat man meistens unendlich viel zu verarbeiten und zu organisieren.       
In einem herrscht ein Chaos! Versuche Dich zu ordnen und bleibe bei Dir selbst:

·      Höre auf Deine Gefühle und mache Dich unabhängiger von der Meinung anderer
       Menschen. Insbesondere nach einer Trennung solltest Du Dir nicht von Deiner
       Familie oder Freunden anhören müssen, dass „der Ex“ doch so ein wunderbarer
       Mensch gewesen ist, oder dass Ihr so gut zusammen gepasst habt.
       Die Entscheidung ist getroffen, und Ihr hattet sicherlich Eure Gründe.
       Mach Dir ein eigenes Bild, hab eine eigene Meinung und lass Dich nicht von
       anderen Menschen beeinflussen.  

·      Beschäftige Dich bewusst mit Deinen Stärken und Deinen Schwächen.
       Was kannst Du besonders gut? Was magst Du an Dir? Wobei hast Du
       Schwierigkeiten? Was magst Du nicht an Dir? Sich mit den eigenen Stärken
       und Schwächen zu beschäftigen, bewirkt, dass Du Dir selber ein Stück näher
       kommst. Lerne Dich selbst gut kennen. Fördere Deine Stärken, betone das,
       was Du an Dir magst und nimm Dir die Zeit, das was Du nicht magst, oder
       kannst, zu verändern.  

·      Vergleiche Dich nicht mit anderen. Das ist ein wichtiges Gebot. Andere haben
       glückliche Beziehungen? Andere finden immer wieder gleich einen neuen
       Partner? Andere sind viel attraktiver? Was bringen solche Vergleiche, außer
       schlechte Laune und Frust? Der andere ist der andere – und du bist du.  

·      Finde Deinen eigenen Stil. Und Stil bedeutet in diesem Sinne nicht nur das
       Aussehen, sondern Deine Lebensphilosophie. Dein Lebensstil. Was interessiert
       Dich? Womit möchtest Du Deine Zeit verbringen? Was ist Dir wichtig im Leben?  

·      Lerne, Dir selbst, so wie Du bist, zu gefallen.
       Sich selbst zu mögen ist das Allerwichtigste!

Trennungen können furchtbar sein. Es ist ein harter Übergang von einem Leben,
in dem man alles mit einer Person geteilt hat, und dem Moment, in dem man sie
anrufen möchte, aber diese Person für einen nicht mehr da ist.
Die Depressionen, die oft nach einer Trennung auftreten, können so stark und
schwerwiegend sein, dass niemand wirklich versteht, was du im Moment
durchmachst. Aber es gibt Wege, wie du diese Gefühle überwinden kannst.  

·      Sei dir klar darüber, dass es etwas Zeit brauchen wird. Besonders wenn es
       eine lange Beziehung war, wird es ein schwieriger und wahrscheinlich langer
       Prozess sein. Sei dir darüber klar und gib dir Zeit, um zu heilen und dich zu
       erholen.  

·      Verstehe, dass die Emotionen, die du hast ganz normal sind und du sie auch
       ausleben solltest. Mach dich nicht wegen deiner Gefühle, deines Ärgers/deiner
       Frustration oder deiner Traurigkeit fertig, sondern sei dir klar darüber, dass es
       ganz natürlich und normal ist so zu fühlen. Weine, wenn du musst. Heul dich
       ruhig einmal richtig aus. Das steht dir zu. Aber ab einem bestimmten Punkt
       musst du dich aufraffen und weitermachen. Das Leben läuft weiter und es wird
       auch ohne dich weiterlaufen, falls du dich nicht aufraffst.  

·      Verstecke alles, was du dir im Moment nicht ansehen kannst. Nimm alles,
       was dich an deinen Ex/ deine Ex erinnert (Bilder, Briefe, usw.) und verstaue
       es in einer Box. Verstecke die Box an einem schwer erreichbaren Platz, zum
       Beispiel ganz hinten in deinem Schrank. Wirf diese Erinnerungen jedoch nicht
       weg, sonst wirst du es irgendwann vielleicht bereuen. Du solltest es auf jeden
       Fall aufheben, aber es dir im Moment nicht ständig wieder ansehen und dich
       dadurch schlecht fühlen. Entferne es für den Moment aus deinem Leben und
       gib dir selber eine Pause.  

·      Halte dich so gut wie möglich an einen geregelten Tagesablauf. Es wird am
       Anfang nicht einfach sein, aber du musst dich dazu zwingen regelmäßig zu
       essen und zu schlafen. Auch das wird Zeit brauchen, also sei geduldig mit dir
       selbst.  

·      Versuche deine Gedanken auf etwas anderes zu lenken. Gehe aus und tue
       etwas, das dir Spaß macht. Gehe deinen Hobbies nach. Ob Fahrrad fahren,
       Karate, Zeichnen oder Gitarre spielen, konzentriere dich nur auf diese Aktivität
       und lenke dich so von deinem Schmerz ab.  

·      Genieße die Zeit mit den Menschen, die Teil deines Lebens sind. Verbringe so
       viel Zeit wie möglich mit deinen Freunden und deiner Familie. Sie sind dein
       Auffangnetz, während du mit den Auswirkungen der Trennung zu tun hast.
       Wie viele von diesen Leuten hast du während deiner Beziehung oft gesehen?
       Wenn du eine lange und intensive Beziehung geführt hast, besteht die
       Möglichkeit, dass du manche von deinen Freunden oder sogar deine Familie
       sehr lange nicht gesehen hast. Nimm dir Zeit, um ein paar Mußestunden mit
       diesen Menschen zu verbringen und etwas Tolles zu unternehmen. Achte darauf,
       dass deine Freunde und Familie wissen was passiert ist und bitte sie um
       Unterstützung und dass sie dir durch diese schwierige Zeit helfen.  

·      Akzeptiere das Ende der Beziehung. Erinnere dich daran, dass die Beziehung
       aus einem guten Grund zustande kam und dass es keine Zeitverschwendung
       war. Vielleicht hast du etwas sehr Wertvolles daraus gelernt und du wirst
       dieselben Fehler nicht noch einmal in einer Beziehung begehen. Oder vielleicht
       habt ihr auch nur eine Pause eingelegt und die Beziehung verlegt.
       Egal was für Gründe ihr hattet, aber du musst weitergehen in deinem Leben.

Auf den ersten Blick sind uns Narzissten ungeheuer sympathisch. Wir sehen
sie nicht als Narzissten, sondern als Menschen mit Charme und Charisma.
Sie sind in der Regel ungeheuer redegewandt, humorvoll, selbstsicher und
ziehen Blicke wie Aufmerksamkeit magnetisch an. Anfangs jedenfalls.
Mit der Zeit aber entlarvt sich der Egomane selbst: Seine Selbstverliebtheit
und Egozentrik nerven nur noch und das, was wir einst bewunderten,
avanciert zur hohlen Fassade, zum Mittel zum Zweck.  

Narzissten sind Meister des ersten Eindrucks (der auch mal länger dauern
kann). Sie verstehen es, eine besonders geistreiche Aura zu erzeugen und
uns genau das zu geben, was wir bewundern (wollen):

•  Attraktivität
•  Coolness
•  Charme
•  Humor
•  Wortgewandtheit  

Was Narzissten charakterisiert

Selbstverliebten Menschen mit Geltungsdrang werden die unterschiedlichsten
Eigenschaften nachgesagt:

Sie suchen in erster Linie Fans, keine Kollegen, sie gieren nach Anerkennung
und Aufmerksamkeit; geben gerne vor, alles zu können; machen sich aber
selbst nie die Hände schmutzig. Für sie zähle nur der kurzfristige Erfolg, durch
den sie kurzfristig ins Rampenlicht geraten, mehr als echte Substanz.
Nicht gerade schmeichelhaft.

Oder anders ausgedrückt:Narzissten zeichnen sich vor allem durch fünf
zentrale Charakteristika aus:  

·      Ein übersteigertes Selbstbewusstsein, welches jedoch
·      immer wieder durch Aufmerksamkeit bestätigt werden muss,
·      ein starkes Streben nach Dominanz,
·      mangelnden Willen, die Gefühlen anderer in eigene Entscheidungen
       zu integrieren und
·      eine gewissen Rastlosigkeit und Ungeduld.  

Entsprechend genervt sind wir von solchen Menschen. Was sie so anstrengend
macht ist vor allem:  

·      Ihr übersteigerter Wunsch nach Anerkennung und Bewunderung:
       Ihr gestörtes Selbstwertgefühl braucht dauerhaft Streicheleinheiten.
       Sie profilieren sich gerne und stellen sich bei jeder Gelegenheit in den
       Vordergrund.
·      Ihre mangelnde Kritikfähigkeit: Kritik verstehen sie als Bedrohung und
       können nur sehr schlecht damit umgehen.
·      Ihre mangelnde Empathiefähigkeit: Narzissten fällt es schwer, auf die
       Bedürfnisse ihrer Mitmenschen einzugehen.   

Nach dem Scheidungsrecht ist eine Ehe gescheitert, wenn die Lebens-
gemeinschaft der Ehegatten nicht mehr besteht und nicht erwartet werden
kann, dass die Ehegatten sie wiederherstellen, § 1565 Abs. 2 Satz 1
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Dabei wird das Scheitern der Ehe nach
bestimmten Zeiten der Trennung bzw. des Getrenntlebens vermutet.
Diese Vermutung für das Scheitern der Ehe besteht, wenn die Ehegatten seit

•  einem Jahr getrennt leben und beide Ehegatten die Scheidung beantragen
   oder ein Ehegatte den Scheidungsantrag stellt und der andere zustimmt,   
   § 1566 Abs. 1 BGB
•  drei Jahren getrennt leben, § 1566 Abs. 2 BGB, wobei der eine Ehegatte die
   Scheidung beantragt und der andere sich nicht scheiden lassen möchte.  

Die Ehepartner leben getrennt, wenn einer der beiden aus der gemeinsamen
ehelichen Wohnung auszieht oder innerhalb der Wohnung für jeden ein
räumlich getrennter Bereich geschaffen wird, so dass kein gemeinsames Leben
und keine Gemeinsamkeiten in den einzelnen Lebensbereichen mehr vorliegen,
§ 1567 Abs. 1 BGB. Einkaufen, kochen, waschen, eine eigene Kasse führen usw.
muss also jeder Ehegatte alleine, damit die für die Scheidung erforderliche
Trennungszeit auch eingehalten wird. Dagegen wird durch kurze Versöhnungs-
versuche (bis drei Monate), in denen die Ehepartner zusammenleben, die
Trennungszeit nicht unterbrochen, § 1567 Abs. 2 BGB. Ist die Trennungszeit
abgelaufen, kann die gesetzliche Vermutung über das Scheitern der Ehe nicht
widerlegt werden, § 1566 BGB.

In vielen Fällen ist das Thema Unterhalt ein Streitpunkt, gerade nach einer
Scheidung und erst recht, wenn aus der Partnerschaft Kinder hervorgegangen
sind. Um sich näher mit dem Thema auseinander zu setzen, sollte von vorne
herein geklärt werden, ob überhaupt Unterhaltsanspruch besteht, bevor es
weiter zu unnötigen Streitereien kommt.

Da beide Elternteile für ihre Kinder Unterhalt erbringen müssen, besteht hier
eine grundsätzliche Unterhaltspflicht. Der Elternteil, bei dem das Kind lebt,
erfüllt seine Unterhaltspflichten aber bereits mit der Stellung von Kost und
Logis, also dem sog. Naturalunterhalt. Im Gegenzug muss der andere Elternteil
seinen Beitrag als Barunterhalt leisten, also finanziell ausgleichen.

Unterhalt für Partner Aber nicht nur Eltern müssen Unterhalt für ihre Kinder
leisten – denn auch Ehepartner/ Lebenspartner sind sich zu Unterhalt verpflichtet,
wenn Bedürftigkeit entsteht.  

Hierzu kann Euch am Besten ein Anwalt beraten!  

Überlegen Sie sich Strategien mit Ihrer Wut umzugehen:  

-       Schreiben Sie Ihrem Ex einen Brief.
-       Verbrennen oder zerreißen Sie seine Bilder.
-       Kaufen Sie sich eine Vodoo Puppe und stechen mit einer Nadel in
        sie hinein.
-       Gehen Sie in die Natur und schreien Ihre Wut laut heraus.